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Fr. 26.6.26
"Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde"
Tages­evangelium
Mt 8, 1-4
Fr. 26.06.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

1 Als Jesus von dem Berg herabstieg, folgten ihm viele Menschen.

2 Da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.

3 Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der Aussätzige rein.

4 Jesus aber sagte zu ihm: Nimm dich in acht! Erzähl niemand davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Opfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis deiner Heilung sein.

Mt 8, 1-4
1. Lesung
Gen 17, 1.9-10.15-22

 

Lesung aus dem Buch Genesis

 

1 Als Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir, und sei rechtschaffen!

9 Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Generation um Generation.

10 Das ist mein Bund zwischen mir und euch samt deinen Nachkommen, den ihr halten sollt: Alles, was männlich ist unter euch, muss beschnitten werden.

15 Weiter sprach Gott zu Abraham: Deine Frau Sarai sollst du nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara - Herrin - soll sie heißen.

16 Ich will sie segnen und dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich segne sie, so dass Völker aus ihr hervorgehen; Könige über Völker sollen ihr entstammen.

17 Da fiel Abraham auf sein Gesicht nieder und lachte. Er dachte: Können einem Hundertjährigen noch Kinder geboren werden, und kann Sara als Neunzigjährige noch gebären?

18 Dann sagte Abraham zu Gott: Wenn nur Ismael vor dir am Leben bleibt!

19 Gott entgegnete: Nein, deine Frau Sara wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihn Isaak nennen. Ich werde meinen Bund mit ihm schließen als einen ewigen Bund für seine Nachkommen.

20 Auch was Ismael angeht, erhöre ich dich. Ja, ich segne ihn, ich lasse ihn fruchtbar und sehr zahlreich werden. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich mache ihn zu einem großen Volk.

21 Meinen Bund aber schließe ich mit Isaak, den dir Sara im nächsten Jahr um diese Zeit gebären wird.

22 Als Gott das Gespräch beendet hatte, verließ er Abraham und fuhr zur Höhe auf.

 

 

Antwortpsalm:
2. Lesung
2 Kön 25, 1b-12 (1-12)

Lesung aus dem zweiten Buch der Könige

1 Im neunten Regierungsjahr, am zehnten Tag des zehnten Monats, rückte Nebukadnezzar, der König von Babel, mit seiner ganzen Streitmacht vor Jerusalem und belagerte es. Man errichtete ringsherum einen Belagerungswall.

2 Bis zum elften Jahr des Königs Zidkija wurde die Stadt belagert.

3 Am neunten Tag des vierten Monats war in der Stadt die Hungersnot groß geworden, und die Bürger des Landes hatten kein Brot mehr.

4 Damals wurden Breschen in die Stadtmauer geschlagen. Der König und alle Krieger verließen die Stadt bei Nacht auf dem Weg durch das Tor zwischen den beiden Mauern, das zum königlichen Garten hinausführt, obwohl die Chaldäer rings um die Stadt lagen. Sie schlugen die Richtung nach der Araba ein.

5 Aber die chaldäischen Truppen setzten dem König nach und holten ihn in den Niederungen von Jericho ein, nachdem alle seine Truppen ihn verlassen und sich zerstreut hatten.

6 Man ergriff den König und brachte ihn nach Ribla, zum König von Babel, und dieser sprach über ihn das Urteil.

7 Die Söhne Zidkijas machte man vor dessen Augen nieder. Zidkija ließ er blenden, in Fesseln legen und nach Babel bringen.

8 Am siebten Tag des fünften Monats - das ist im neunzehnten Jahr des Königs Nebukadnezzar, des Königs von Babel - rückte Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache und Diener des Königs von Babel, in Jerusalem ein

9 und steckte das Haus des Herrn, den königlichen Palast und alle Häuser Jerusalems in Brand. Jedes große Haus ließ er in Flammen aufgehen.

10 Auch die Umfassungsmauern Jerusalems rissen die chaldäischen Truppen, die dem Kommandanten der Leibwache unterstanden, nieder.

11 Den Rest der Bevölkerung, der noch in der Stadt geblieben war, sowie alle, die zum König von Babel übergelaufen waren, und den Rest der Handwerker schleppte Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, in die Verbannung.

12 Nur von den armen Leuten im Land ließ der Kommandant der Leibwache einen Teil als Wein- und Ackerbauern zurück.



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag

 

Inhalt:
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"Mutige Frauen durchbrechen das Patriarchat": Online-Session des CWC

Das Catholic Women's Council stellt am Sa, 27.06.2026, 14:00 Uhr in einer weltweiten Online-Session sechs Berichte gegen das Patriarchat vor und lädt zur anschließenden Diskussion.

22.06.

Magdalena-Cent: Eine Münze im Geist Maria Magdalenas

Rund um den 29. Juni wird der Peterspfennig gesammelt. Dieser wird nun durch den Magdalena-Cent für die Unterstützung kirchlicher Frauenarbeit ergänzt.

15.06.

Fotoausstellung "Die Kirche ist weiblich" in Innsbruck

Die Frauenkommission der Diözese Innsbruck zeigte unsere Fotoausstellung "Die Kirche ist weiblich" im Rahmen der "Langen Nacht der Kirchen" am 29.05.2026 in der St.-Nikolaus-Kirche in Innsbruck.

29.05.
Rund um den Familienfasttag, der am 27. Februar 2026 terminisiert ist, bieten die Frauen der Katholischen Frauenbewegung in vielen Pfarrgemeinden Suppenessen und „Suppe im Glas“ zum Mitnehmen an. Allein in OÖ sind an die 3.000 kfb-Frauen im Einsatz f

kfb: Klimagerechtigkeit ist Schöpfungsverantwortung!

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22.05.
Bischof Manfred Scheuer verlieh Veronika Pernsteiner M.A. aus Lacken die Florian-Medaille.

Veronika Pernsteiner: Wir gratulieren zur Florianmedaille!

Veronika Pernsteiner M.A. wurde am 12.05.2026 für ihr langjähriges, umfassendes Engagement von Bischof Manfred Scheuer mit der Florianmedaille ausgezeichnet.

12.05.

Klausur der Frauenkommission

Die Frauenkommission hat sich einen Samstag lang Zeit genommen für die Themen: Who is who in der Frauenkommission? Und wohin geht unser gemeinsamer Weg?

09.05.
Elisabeth Lamplmayr (Pastoralvorständin), Tamara Eichlberger B.A. (Verwaltungsvorständin) und Mag. Johann Padinger (Pfarrer) leiten als 3er-Team gemeinsam die designierte Pfarre Engelszell-Peuerbach.

Frauen verändern Kirche: Studie zu Frauen in pastoraler Leitung

Katholische Frauenverbände haben eine Studie zu Frauen in pastoraler Leitung durchgeführt. Untersucht wurde, wie die pastorale Leitung von Gemeinden durch Frauen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz wahrgenommen wird und welche Wirkungen dies auf Führung, Mitwirkung und das Gemeindeleben hat. Die Studie liefert erste wichtige Erkenntnisse zur Wahrnehmung partizipativer Führungsstile, pastoraler Innovation und Gleichberechtigung in der Kirche.

Neue Frauenpredigt zu Christi Himmelfahrt

Mag.a Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer: "Wir bleiben in Verbindung" (Frauenpredigt 219/26 zum Download)

30 Jahre Europäische Frauensynode

Herzliche Einladung zum 30-Jahr-Jubiläum unter dem Motto "erinnern · weiterdenken · weitergehen", 23.-25.07.2026 in Traunkirchen!

23.04.

5.000 Menschen - und wer berichtet darüber?

Über 5.000 Menschen folgten dem Aufruf des "Bündnis 8. März" und demonstrierten am Weltfrauentag in Linz. Das finden leider nur wenige Medien berichtenswert.

11.03.

"Frauen widersetzen sich dem Patriarchat": Online-Session des CWC

Das Catholic Women's Council lädt am Sa, 14.03.2026, 14:00 Uhr zu einer weltweiten Online-Session zum Thema ein: Die Kultur der zölibatären männlichen Vorherrschaft ist eine Quelle der Unterdrückung für Frauen. Doch das muss nicht so sein. Wie könnte die Kirche der Zukunft aussehen?

10.03.
Vernissage der Fotoausstellung „Die Kirche ist weiblich“

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Die Vernissage der Fotoausstellung „Die Kirche ist weiblich“ am 6. März 2026 war eine selbstbewusste und berührende Hommage an die unzähligen Frauen, die die katholische Kirche tragen und gestalten.

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